
CAMPUS Zentral-Labor Mindenhaven
Die CAMPUS Kliniken betreiben in Mindenhaven seit Mitte 2022 ein Zentrallabor auf allerhöchstem technischen Standard. Hier sollen alle Arten von Laboruntersuchungen für die Patienten der CAMPUS Kliniken und der an das Doc-Net angegliederten niedergelassenen Haus- und Fachärzte zeitnah und fachgerecht durchgeführt werden.
Das Zentrallabor ist an der CAMPUS Herz- und Diabetes-Klinik Mindenhaven untergebracht und für sämtliche speziellen Laboruntersuchungen zuständig, die über den regulären Klinik-Alltag und das Notfall-Labor hinausgehen, sowie für alle Laboruntersuchungen für dem Doc-Net angegliederte niedergelassene Ärztinnen und Ärzte - Im CAMPUS Zentral-Labor werden zum Beispiel alle PCR-Tests der Region Mindenhaven durchgeführt.
Darüber
hinaus verfügt das CAMPUS Zentral-Labor auch über ein
Hochsicherheitslabor, in dem zum Beispiel die labortechnische Diagnostik
von Isolationspflichtigen Erregern vorgenommen werden kann. Hierzu
zählen nicht nur die üblichen einheimischen Erregerstämme wie MRSA, MRGN
oder ESBL, sondern auch hoch-ansteckende Tropenkrankheiten wie Ebola.
Das CAMPUS Zentral-Labor verfügt über top-moderne Ausstattung auf dem neuesten Stand der Technik und dient als Ausbildungs- und Forschungslabor für die gesamten CAMPUS Kliniken.
Medikamente aus dem 3D-Drucker:
Seit März 2025 verfügt das Zentrallabor der CAMPUS Kliniken über einen 3D-Drucker für Medikamente.
Insbesondere für die intensivmedizinische medikamentöse Versorgung von Säuglingen und Kleinkindern müssen oft Medikamente bzw. Wirkstoffe speziell an die Größe, das Gewicht oder an andere beeinflussende Faktoren angepasst werden, um nicht zu wenig oder zu viel Wirkstoff zu verabreichen. In solchen Fällen gibt es oftmals keine industriellen Lösungen.
An dieser Stelle kommt das Zentrallabor ins Spiel:
Bislang wurden diese speziellen Wirkstoffkonzentrationen mühsam im Labor zusammengemischt und mittels Trägersubstanz (dann meist in Tablettenform) verabreicht. Durch den 3D-Drucker ist es den CAMPUS Kliniken nun möglich, die zu verabreichende Wirkstoffmenge genau dosiert mittels "Gummidrops" zu verabreichen, die sich durch die Kinder leichter schlucken lassen. Um auch den Geschmack zu treffen, ist es möglich, Geschmacksstoffe zuzufügen, die diese medikamentösen "Gummidrops" dann zum Beispiel nach Zitrone oder Kirsche schmecken lassen.
Der 3D-Drucker wird im Zentrallabor erstmalig getestet und könnte nach erfolgreicher Testung möglicherweise auch in weiteren Klinik-Labors zum Einsatz kommen, priorisiert dann in Kliniken mit pädiatrischen und neonatalen Stationen.
